Mädels-Urlaub auf Mallorca

24. Juli 2014

Teil 1:

Darauf haben die beiden Freundinnen schon lange gewartet – der wohlverdiente Urlaub im sonnigen Süden kann endlich losgehen! Voll bepackt mit Bikinis, Sommerkleidern und allem, was das Urlauberherz begehrt, steigen Sabine und Lisa in Innsbruck bei knapp fünfzehn Grad in den Flieger ein. Wenig später steigen sie in Palma de Mallorca bei fast dreißig Grad wieder aus und können gar nicht anders als mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Fantastisch, jetzt heißt’s Sommer, Sonne und Strand genießen! Und wer weiß, was der Urlaub so alles mit sich bringt – schließlich sind sie ja beide zurzeit nicht in festen Händen und hätten jetzt nicht so viel dagegen, einen feschen Spanier kennenzulernen… Nachdem Lisa und Sabine in ihrem Hotel angekommen sind, werden zu allererst das Hotelzimmer und der Pool inspiziert, für relativ gut befunden und dann die Bikinis angezogen. Noch schnell eine Schicht Sonnencreme aufgetragen, ein Badetuch und was zum Lesen geschnappt, die nagelneue Sonnenbrille auf die Nase gesetzt und auf geht’s zum laut Prospekt wundervollen Sandstrand, der glücklicherweise nur zwanzig Meter vom Hotel entfernt ist. Angeblich -  denn nach etwa 200 Metern  kommen die beiden Mädels langsam zur Überzeugung, dass die Hotelbesitzer im Prospekt wohl vergessen haben, eine Null an die 20 Meter anzufügen. Na egal, beim Anblick von Sand und Meer sind die paar Meter mehr schnell wieder vergessen. Etwas überrascht angesichts der doch sehr zahlreichen Urlauber, die sich jetzt gerade in der prallen Mittagssonne auf dem Strandabschnitt tummeln, platzieren die beiden Freundinnen ihre farbenfrohen Badetücher möglichst weit weg von einer Gruppe junger deutsch-sprechender – oder besser gesagt deutsch-grölender – Männer, denen der Sangría aus dem Kübel in ihrer Mitte offensichtlich besonders gut schmeckt. So, hoffentlich reicht die Distanz zu der aufgedrehten Truppe aus, die unaufhörlich an den ewig langen bunten Strohhalmen nuckelt. Jetzt kann der Kampf gegen die bislang schneeweiße Winterhaut losgehen. Wie der Mallorca-Urlaub der beiden Freundinnen weitergeht und was ihnen alles so passiert, das könnt ihr nächste Woche wieder nachlesen. Im Blog vom Late Night Doc.

 

Teil 2:

„Hassu ma’ `ne Kippe?“ Unsanft wird Sabine aus ihren Träumen gerissen. Der von einer leichten Alkoholfahne umgebene junge Mann, der neben ihr und Lisa in den Sand geplumpst ist, blinzelt sie treuherzig an. „Nein, ich rauche nicht“, entgegnet sie ihm. „Sssschade“ – seine Bemühungen um eine möglichst klare Aussprache sind von mäßigem Erfolg gekrönt. Etwas ungeschickt steht er wieder auf und torkelt mit seinem Anliegen zu den nächsten sonnenbadenden jungen Frauen weiter. Nachdem er dort seine Zigarette bekommen hat, kehrt er wieder zu seinen Freunden und dem Sangría-Kübel zurück. Was soll’s – Lisa und Sabine wissen ja, dass das zu einem Mallorca-Urlaub dazugehört, ist ja nicht ihr erster Urlaub auf der spanischen Insel. Drei Stunden und zwei Abkühlungen im herrlichen Meerwasser später beschließen sie, dass sie für heute genug Sonne getankt haben. Sie haben auch keine große Lust, noch mehr Strandverkäufern zu erklären, dass sie weder eine neue Sonnenbrille noch ein neues Badetuch, eine neue Armbanduhr, einen Wickelrock, einen Bikini, eine Halskette oder eine Rückenmassage benötigen. Nur den Kokosnuss-Cocktail haben sie dankend angenommen, auch wenn er ein bisschen überteuert war – aber zumindest lecker. Zurück im Hotel wird zuerst geduscht, dann die After-Sun-Lotion mit zusätzlichem Bräunungseffekt aufgetragen, beim Buffet zu Abend gegessen und dann beschlossen, dass der heutige Abend gemütlich ausklingen wird. Für heute haben Lisa und Sabine genug gesehen und das Nachtleben kann auf morgen warten. Wie es mit den beiden Innsbrucker Freundinnen weitergeht – das lesen Sie in Teil 3. Hier beim Late Night Doc.

 

Teil 3:

Vier Tage des einwöchigen Mallorca-Urlaubs von Lisa und Sabine sind nun vergangen. Mittlerweile trägt ihr konsequenter Kampf gegen die weiße Winterhaut Früchte, dank spanischer Sonne und fleißigem Eincremen ist ihre Haut jetzt schön sommerlich gebräunt und sie können sich neuen Urlaubsaufgaben widmen. So beschließen sie, dass sie heute Abend was unternehmen werden und buchen einen abendlichen Ausritt am Strand. Eine Stunde vor Sonnenuntergang gehen sie zum vereinbarten Treffpunkt, wo sie allerdings bald feststellen müssen, dass es die Veranstalter des Reitausflugs mit der Uhrzeit nicht allzu genau nehmen. Da aber weder Lisa noch Sabine zu denjenigen gehören wollen, die besonders im Urlaub ständig unter Stress zu stehen scheinen und sich hobbymäßig über alles und jeden beschweren – es soll ja Menschen geben, die in ihrem Urlaub tatsächlich so drauf sind – warten sie geduldig auf die Ankunft „ihrer“ Pferde. Eine geschlagene Dreiviertelstunde später taucht dann endlich das mit schwindender Vorfreude erwartete Gespann auf. Lisa und Sabine hatten sich schon so schön ausgemalt, dass es sich um wunderschöne, große und elegante Vollblüter und einen noch viel schöneren, dunkelhaarigen spanischen Reitlehrer handeln würde. Dass nun drei klein gewachsene, ziemlich rundliche Haflinger und eine grimmig aussehende Reitlehrerin in ihren Fünfzigern angeritten kommen, stimmt also nicht ganz mit ihrer Wunschvorstellung überein. Ist jetzt aber nicht zu ändern, vielleicht treffen sie ja noch abends in der Bar ihren heißblütigen Spanier. Wie der Reitausflug weitergeht und ob die beiden Freundinnen noch auf hübsche Südländer treffen – das gibt’s in Teil 4. Im Blog vom Late Night Doc.

 

Teil 4:

Also rauf auf die Haflinger und auf zum Ritt in den Sonnenuntergang. Tatsächlich genießen die beiden Freundinnen ihren Ausritt weit mehr als gedacht, auch wenn Lisas Pferd mit seiner Eigensinnigkeit Charakterzüge eines Esels aufweist und Sabine sich gegen Ende des Ausritts auf einmal irgendwie eigenartig fühlt. Sehr eigenartig sogar. Sie hat plötzlich Schwierigkeiten mit dem Atmen, bekommt nicht mehr genug Luft. Röchelnd macht Sabine Lisa auf ihren Zustand aufmerksam und diese sorgt dafür, dass der Ausritt wenige Meter vor dem Ziel beendet wird. Die beiden bleiben noch eine Weile im Sand sitzen, nachdem die immer noch grimmiger aussehende Reitlehrerin mit den drei Haflingern wieder davongeritten ist. Langsam bekommt Sabine wieder etwas mehr Luft und obwohl die beiden nicht wissen, woher diese Atemschwierigkeiten gekommen sind, ist vorerst das Wichtigste, dass Sabine nun wieder durchatmen kann. Insgeheim hat Sabine aber schon beschlossen, dass sie gleich nach dem Urlaub zum Arzt gehen wird – diese Atemnot hat ihr doch ziemlich Angst eingejagt. Das Problem ist für den Moment jetzt nur, dass die Partystimmung durch diesen Vorfall auf den Nullpunkt gesunken ist. Schon wieder! Da sind sie auf der Party-Insel schlechthin, voller junger Leute in Feierstimmung, Kübel mit Sangría soweit das Auge reicht, tausende junge Männer in Flirt-Laune, einige sogar ziemlich gutaussehend und ein paar wenige davon sogar mit einem Blutalkoholgehalt von unter zwei Promille – was hier eine durchaus erstaunliche Leistung zu sein scheint. Aber diese Männerraritäten wollen Lisa und Sabine dann morgen Abend  kennenlernen, ausgeschlafen und fit. Bis dann, Ihr Late Night Doc.

 

Teil 5:

So, heute sind die beiden Innsbrucker Mädels hochmotiviert. Obwohl Sabine ihren gestrigen, bislang unerklärlichen Anflug von Atemnot noch nicht ganz vergessen hat, wollen sie sich abends ins Nachtleben der spanischen Partyinsel stürzen. Sie verbringen einen insgesamt sehr gemütlichen Urlaubstag am Strand, genießen die Sonne und lernen beim Volleyballspielen sogar ein paar nette junge Männer kennen, mit denen sie für den Abend ein Treffen in einer Strandbar vereinbaren. Zwar keine braungebrannten, dunkelhaarigen Spanier, auf die sie gehofft hatten, sondern hellhäutige blonde Holländer, aber zumindest nett und nicht untertags schon vom Sangría benebelt. Aber nach ein paar Tagen auf Mallorca haben Sabine und Lisa ihre Ansprüche den Gegebenheiten auf Mallorca schon etwas angepasst. Um fit für den heutigen Abend zu sein, wollen sie sich nach dem Aufbrezeln und der Suche nach dem geeigneten nächtlichen Outfit noch mit einer Pizza stärken. Voller Vorfreude bestellt Lisa in dem kleinen Lokal unweit des Ballermanns eine Salamipizza und Sabine eine Quattro Stagioni – die Pizza mit Pommes und Frankfurtern sagt den beiden weniger zu. Dazu gibt’s zur Feier des Tages eine Flasche Rioja. Während sie geschlagene vierzig Minuten auf ihre Pizzas warten, malen sie sich schon mal aus, was der Abend so bringen könnte und welcher der Holländer am süßesten war. Glücklicherweise haben die beiden Freundinnen einen recht unterschiedlichen Männergeschmack, da werden sie sich wohl nie in die Quere kommen. Nachdem schon über die Hälfte der Rotweinflasche geleert ist, kommt die Pizza dann schließlich doch. Wenigstens findet hier bezüglich des Essens der Spruch „Gut Ding braucht lang Weile“ Anwendung und Sabine und Lisa lassen sich die italienische Nationalspeise schmecken. Wie der Abend noch weiter verläuft und weshalb er eine sehr unerwartete Wendung nimmt, das lesen Sie hier. In Teil 6 im Blog vom Late Night Doc.

 

Teil 6:

Gerade als sich die beiden Innsbrucker Mädels ihre Pizzas schmecken lassen, stupst Sabine ihre Freundin Lisa an: „Dreh dich mal um! Ich glaub der wär was für dich!“ Erwartungsvoll und möglichst unauffällig dreht sich Lisa um und schaut, wen Sabine da wohl gemeint haben könnte. Und sie weiß es sofort – da sitzt er, braune Augen, halblange, dunkle und gelockte Haare, braungebrannt. Ihr Herz macht einen Riesensprung. Schnell dreht sie sich mit hochrotem Kopf wieder zu Sabine, die sie nur mit einem Ich-wusste-es-ja-Lächeln angrinst. Der Wahnsinn, dieser Typ! Sie muss sich schnell nochmal umdrehen – tatsächlich, es ist kein Traum und er sitzt immer noch da. Noch dazu ohne weibliche Begleitung, ganz allein. Er muss Lisas Blick bemerkt haben, denn genau in diesem Moment sieht er zu ihr rüber und lächelt sie mit einem Zahnpastawerbunglächeln an, das seinesgleichen sucht. Das ganze Blut in ihrem Körper schießt ihr plötzlich in den Kopf, blitzartig dreht sie sich wieder Richtung Sabine. „Ooohhh mein Gott“, mehr bekommt sie nicht raus. Auf einmal wird ihr ganz schummrig und die Kehle schnürt sich ihr zu. Alles nur weil ihr absoluter Traummann hinter ihr sitzt?!? Sie bekommt kaum noch Luft und greift sich an den Hals. Sabine merkt, dass diese Reaktion nicht mehr durch diesen jungen Mann zu erklären ist und springt auf. „Wasser, Water, Agua!!!“ schreit sie zur Kellnerin rüber und versucht ihrer Freundin irgendwie zu helfen, die sie mit hochrotem Kopf röchelnd und mit panischen Augen anstarrt. Wie die Situation ausgeht und ob Lisas Traummann ihr zu Hilfe eilt, das lesen Sie hier. In Teil 7 beim Late Night Doc.

 

Teil 7:

Mit einem Riesenkrug Wasser und einem feuchten Tuch kommt die Kellnerin angerannt. Während Lisa noch nach Luft schnappt, wird sie im ganzen Gesicht und am Hals mit dem kalten nassen Tuch abgetupft und von ihrer Freundin mit „Was hast du denn?!? Bekommst du keine Luft?“-Fragen bombardiert. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Lisa wieder besser atmen kann und sie nicht mehr alle anderen Lokalbesucher neugierig anstarren. Nachdem sich die Situation wieder etwas beruhigt hat, fragt Sabine ihre immer noch vollkommen verwirrte Freundin: „Was war das denn gerade? Hattest du das schon mal?“ Diese Frage kann Lisa mit einem klaren Nein beantworten – aber sie würde selbst gerne wissen, was das gerade war. Die ganze Situation wird auch nicht besser, als Lisa sich umdreht und feststellen muss, dass ihr vermeintlicher Traummann mittlerweile mit einer dunkelhaarigen Schönheit am Tisch sitzt und ihre Hand streichelt. Die beiden haben genug. Gestern Sabine und heute Lisa, jetzt wollen sie wissen woher diese Atemnot gekommen ist. Anstatt in die Bar zu gehen, kehren sie ins Hotel zurück, setzen sich vor den Computer und vereinbaren gleich im Internet einen Termin bei einem Innsbrucker Arzt, von dem sie schon viel Gutes gehört haben: Dr. Katzmayr. Sehr praktisch, dieses Online-Anmeldeformular. Sie bekommen sofort für den Tag ihrer Rückreise einen Termin, und während sie am nächsten Tag noch ihren letzten Urlaubstag genießen, freuen sie sich nach ihren unliebsamen Atemnot-Erlebnissen schon sehr darauf, dass ihnen endlich jemand sagen wird, woher diese überhaupt kamen und wie sie sich in Zukunft vermeiden lassen. Damit die beiden Mädels den nächsten Urlaub dann in vollen (Atem-)Zügen genießen können. Ihr Late Night Doc.

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